Bis 2006 standen der Martin Luther Gemeinde seitens der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) 75 Prozent einer Pfarrstelle zur Verfügung, die durch einen weiteren Dienstauftrag des Pfarrers in der Notfallseelsorge (25 Prozent) auf eine volle Stelle ergänzt wurde. Seit 2007 jedoch wurde der Gemeinde Falkenstein nach den Besetzungsrichtlinien der Landeskirche nur noch die Finanzierung einer 50 Prozent-Pfarrstelle zugestanden. Gleichzeitig konnte der Notfallseelsorge-Auftrag nicht auf 50 Prozent erhöht werden.

Mit den Mitteln aus dem neu gegründeten Förderverein wurden ab 2007 zunächst die restlichen 25 Prozent, seit 2012 wegen Entfallens des Notfallseelsorgeauftrags sogar 50 Prozent der Pfarrstelle finanziert. So steht der Falkensteiner Gemeinde auch zukünftig eine volle Pfarrstelle zur Verfügung. Ab 2020 sollen die Kosten der Pfarrstelle aus den Zinserträgen eines gemeindeeigenen Grundstückverkaufes in der Gartenstraße bestritten werden, in der Hoffnung, dass das Zinsniveau das noch lange zulässt. Der Kapitalstock kann nicht angegriffen werden, da der Veräußerungserlös in unsere Falkensteiner Kirchenstiftung eingebracht wurde. Stiftungs- und Kirchenrecht verbieten hier eine Inanspruchnahme.

Ein Handschlag besiegelte den Vertrag im Dezember 2006

Pfarrer Lothar Breidenstein, Dr. Gerhard Kosfeld (Gründungsvorsitzender des Fördervereins, 2015 verstorben), Oberkirchenrat Dr. Walter Bechinger, Friedrich Schlenkhoff (Vorstandsmitglied des Fördervereins) v.l.n.r.

 

 
 
 
 

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